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16.02.2011

Freisprechungsfeier: Lebenslanges "Lernen ist angesagt - Elektroniker bekamen ihre Gesellenbriefe

Zwölf Elektroniker in Energie- und Gebäudetechnik wurden nach bestandener Prüfung in einer Feier der Elektro-Innung Limburg-Weilburg als Junggesellen freigesprochen.

In diesem modernen Beruf 'gäbe es keinen Stillstand, sagte Manfred Rossbach, Obermeister der Elektro-Innung. Er appellierte an die Berufsanfänger, sich nicht zurückzulehnen, sondern sich mit den gegebenen Möglichkeiten fortzubilden. Die Chance, Meister zu werden oder sich später gar mit einem eigenen Betrieb selbstständig zu machen, sei heute groß, weil viele Betriebsleiter fähige Nachfolger suchten. Manfred Rossbach und die Gratulanten, die zur Freisprechungsfeier in die Gaststätte "StaffeIer Stuben" gekommen waren, hoben das hohe Ausbildungsniveau im Bereich der
Elektro-Innung hervor, sie lobten das Engagement der Ausbilder und dankten auch den Angehörigen der Absolventen für deren Unterstützung.

Dass die Gesellen einen zukunftssicheren Beruf ergriffen haben, betonten auch- Ausbildungsleiter Rudolf Lukas von der Handwerkskammer Wiesbaden, Abteilungsleiter Josef Erbach von der Friedrich-Dessauer-Schule, Kreishandwerksmeister Wolfram Uhe und der Kreisbeigeordnete Helmut Peuser. Sie hoben hervor, dass das Handwerk noch immer "goldenen Boden" habe, wenn dieser auch dünner geworden sei.

Angeführt wurde auch ein Slogan aus der' aktuellen Werbekampagne des Handwerks: "Am Anfang war der Himmel, den Rest haben wir gemacht." Junge Menschen aus- und weiterzubilden sei Ehrensache für Handwerksbetriebe. Auf der ersten Sprosse des Berufslebens angekommen sei zwar die Zeit des "verpflichtenden Lernens" vorbei. Trotzdem müssten sich die Berufsanfänger in ihrem eigenen Interesse immer weiterbilden. Denn lebenslanges Lernen sei heute angesichts des technischen Fortschritts und der ständigen Veränderungen wichtiger denn je.

Gelobt und mit Buchpräsenten bedacht wurden die Innungsbesten.
Das sind Cornelius Neuroth aus Steinefrenz, ausgebildet im Betrieb Grammel & Quirmbach aus Limburg, Kevin Horz aus Merenberg (Fogolin Elektronik GmbH, Offheim) und Kim Voss aus Obertiefenbach (Elektro-Kramm, RunkeI). Neuroth erhielt auch den Förderpreis der Junghandwerker, der von den Kreissparkassen Limburg und Weilburg und der Kreishandwerkerschafr Limburg-Weilburg ausgelobt wird.

Die Junggesellen
Cornelius Neuroth aus Steinefrenz (Grammel und Quirmbach GmbH u. Co, Limburg); JonasSchneider,Weilburg (Andreas Pingitzer, Drommershausen), Dennis Butzbach, Runkel (GAB Limburg-Weilbtirg); Jens Hofmann, Selters (Hessische GmbH Elektro, Idstein); Kevin Horz, Merenberg und Igor Jahraus, Mengerskirchen (beide haben bei der Fogolin Elektrotechnik GmbH, Offheim, gelernt); Ricardo Papp, Villmar (Andreas Müller, Weilburg); Christian Scheffler, Lohrheim (Elektro-Pfeiffer, Hünfelden), Kim Voss, Obertiefenbach (Elektro-Kramm, Runkel), Dennis Weidner, Idstein (Eberhard Beck,Idstein), Simon Werner, Villmar(Elektro Brahm und Klersy GmbH und Co.KG, Villmar) und Alexander Wildt, Limburg (Bernhard Steffens,Bad Camberg).

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